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Die hoko-data Server

Die Hardware der hoko-data Server ist durchaus (aus Kostengünden) etwas "betagter", und wird (insbesondere bei schlechten Wetter) von "ortstypischen" Stromausfällen geplagt. Auch eine 750W USV mag nur eine Notversorgung für wenige Minuten sicherstellen, sodaß z.B. bei Gewitter spätestens nach dem 4. bis 5. Blitzschlag ein "Totalabsturz" aller Rechner vorprogrammiert ist. Die Folgen reichen vom Ausfall der WebCams und des Packet Radio bis hin zur völligen Vernichtung von Hardware und Betriebssystemen. Da alles nur ein Hobby ist, habt also bitte Verständnis wenn mal einige Stunden (oder auch Tage) "nix läuft". Ich bin immer bemüht schnellstmöglich den "Normalbetrieb" wieder herzustellen. Hier einige Daten zur verwendeten Hard- und Software:

1.) Der ISDN-Server:
AMD-Athlon 1700+, 256MByte DDR-Ram, ASRock Board, Platte: 2 x 12GByte, DVD-LW, CD-Brenner.
FritzCard Classic PCI, digitale SAT-Karte von Sky-DSL, Sound, Grafik und LAN onboard.
Betriebssystem: Windows XP-Professional, Service Pack 2.
Geräte: WLAN-Router/Accesspoint Netgear, ISDN-Router DLINK, 8Port Swich DLINK.

2.) Der PR-Server:
PentiumIII MMX 920MHz, 392MByte SD-Ram, GigaByte Board, Platte: 1 x 20GByte, CD-LW, CD-Brenner.
Sound, Grafik onboard, LAN PCI-Karte DLINK.
Betriebssystem: Windows XP-Professional, Service Pack 2.
Geräte: Stabo TNC2 +SoftDCD, 2 x Stabo3082, Ant: 2 x 5/8GP auf 10m Mast, WinRadio Karte in sep. Rechner.

3.) Der WC-Server:
PentiumIII MMX 330MHz, 320MByte SD-Ram, Medion Board, Platte: 1 x 12GByte, 1 x 8GByte, CD-LW.
Grafikkarte ATI ATC2465, Soundkarte SB Live Value, LAN PCI-Karte DLINK, Terratec PCI TV-Karte.
Betriebssystem: Windows XP-Professional, Service Pack 2.
Geräte: Logitech USB Cam, Phillips USB Cam, Conrad Farbvideo Kameramodul an Terratec TV-Karte.

Die Schnittstelle zur "Packetwelt" - der PR-Server

Der Kern des PR-Servers wird durch die AGW-Packet Engine gebildet, welche durch die Lizensierung mit einem TCPIP/Radio Port versehen werden konnte. Desweiteren stellt die Engine drei HF-Ports zur Verfügung, von denen einer "standardmäßig" mit TNC und Funkgerät auf Kanal 77 betrieben wird. Die beiden anderen Ports werden als reine Empfangsports über die Soundkarte genutzt. Einer mit CB-Funkgerät auf Kanal 24, der zweite über eine "WinRadio" Allbandempfänger Karte, um beliebige PR-Signale "mitmonitoren" zu können. An der Packet Engine Standardschnittstelle (Port 8000) werden folgende Systeme betrieben:

1.) Die WinFBB Mailbox DBX206:
Mit den anderen PR-Systemen an der Packet Engine kommuniziert das FBB über den Loopback Port der AGW, während der Funkbetrieb über Port 1 (Kanal 77) abgewickelt wird. FWD wird sowohl über den Funkport als auch per EMail über das FWD Verzeichnis durchgeführt, welches seine Mail.In Dateien automatisch vom ISDN-Server geliefert bekommt. Ebenso werden vom ISDN-Server die aktuellen Statistikdaten direkt in die entsprechenden FBB-PG Verzeichnisse abgelegt, sodaß sie auch aus der DBX206 per Packet abgerufen werden können.

2.) Der XNet WebCam Node DNO206:
Da XNet keine direkte Schnittstelle zur AGW besitzt, wurde es über die Zusatzsoftware "XGlue" eingebunden. Der Node arbeitet als reiner "WebCam-Node" und stellt keine weiterführenden Interlinks zur Verfügung. Die Anbindung an das PR-Netz wird durch eine Linkstrecke zum DNO200 hergestellt. Die aktuellen WebCam Bilder der Indoor- und Outdoor- WebCam bekommt der DNO206 vom ISDN-Server im 15 Sekunden Takt geliefert. Sie lassen sich via Packet (Autobin) durch die Nodebefehle "Station" und "Wetter" direkt aus dem DNO206 abrufen.

3.) Das PAXON Terminal DPH206:
Das Packet Programm "PAXON" wurde auf das Rufzeichen DPH206 lizensiert um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können. Es dient in erster Linie als PR-Monitor und liefert seine Monitordaten direkt an den hoko-data XNet-Statistikmonitor, welcher auf dem ISDN-Server seinen Dienst verichtet, die Daten auswertet und für das Internet aufbereitet. PAXON empfängt gleichzeitig per AUTOBIN die Nachts vom DNO200 angelieferten Framestatistikdaten und gibt sie über die Statistikschnittstelle an den ISDN-Server weiter, wo sie durch den XNet Statistikmonitor weiter verarbeitet. werden.

4.) Der APRS Digi HK0DIG:
Seit Kurzem ist jetzt auch APRS - Betrieb über den APRS - Digipeater HK0DIG möglich, welcher direkt an Port 8000 der AGW Packet Engine betrieben wird und über Linkstrecken zum DNO200, DNO207 und DNO339 APRS-Funkbetrieb in Richtung Hannover ermöglicht. Eine Einbindung von Wetterdaten aus Wildemann ist geplant.

Blockbild PR-Server

Hier kommen die Bilder her: Der WC-Server

An den WC-Server sind derzeit 3 Kameras angeschlossen, welche alle 15 Sekunden ein Bild schießen und an den ISDN-Server liefern. Die "Indoor WebCam" stellt einen Blick auf "Hoko's Rechenzentrum" zur Verfügung und ist über den USB Port mit dem WC-Server verbunden. Die zweite USB Cam ("Birdhouse WebCam") bietet einen (Outdoor)Blick vorbei an Hoko's Vogelhaus Richtung Norden. Die dritte Kamera ("Outdoor WebCam") ist eine drehbar auf dem Antennenträger des DNO206 angeordnete Videocamera, welche über eine Terratec TV-Karte mit Videoeingang am WC-Server hängt. Zur Zeit wird die Blickrichtung der Outdoor Cam durch die Windrichtung bestimmt (Prinzip Wetterfahne), da der Drehantrieb zum xten Male seinen Geist aufgegeben hat. . . Die Kamera schaut also immer in die Richtung aus der der Wind weht. Alle Bilder der WebCams werden in 10 Minutenabständen auf dem ISDN-Server archiviert und von diesem ebenfalls ins Internet upgeloadet. Im Packet Radio stehen nur die Bilder der Indoor- und der Outdoor- WebCam zur Verfügung. Als WebCam Software wird "VisionGS v1.46 Business Edition" eingesetzt.

Blockbild WC-Server

15MBit DSL Power via Satellit: Der ISDN-Server

Der ISDN-Server bildet die zentrale Schnittstelle zum Internet. Er sammelt und bearbeitet die Daten welche vom PR-Server und vom WC-Server angeliefert werden, und verteilt sie an die entsprechenden "Empfänger". So werden die WebCam Bilder für PR entsprechend reduziert und komprimiert, um dann direkt an den DNO206 auf dem PR-Server weitergeleitet zu werden. Ebenso wird die DBX206 mit den entsprechend vom hoko-data XNet Monitor "aufbereiteten" Statistikdaten versorgt. Die PR-Monitor und Statistikdaten werden in HTML Formate umgesetzt und Hoko's Internetseiten damit "gefüttert". Auch müssen die WebCam Bilder archiviert, katalogisiert und dem Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Internetverbindung hierzu kann auf zwei Arten hergestellt werden:
1.) Im Normalfall über die Koppelpuls Technik von SKY-DSL via Satellit. Als Uplinkkanal wird in diesem Fall ein ISDN-Kanal über die FritzCard Classic (unbegrenzter Traffic zum Festpreis) genutzt. Bei Ausfall der Satellitenverbindung wird die Datenübertragung konventionell weiter über den Uplink Kanal geführt.
2.) Bei längerdauernden Störungen der Satellitenverbindung kann (zu Zeittaktgebühren) auch eine Internetverbindung über den DLINK ISDN Router hergestellt werden. Der Router verfügt über eine eigene, integrierte Firewall und kann auch ankommende Remote-Desktop Verbindungen entgegennehmen. Hierdurch ist (in gewissen Umfang) auch eine Fernwartung der Systeme gewährleistet.
Die Kosten für SKY-DSL sind zwar recht hoch, aber immer noch günstiger als die zeittaktabhängigen Gebühren für eine konventionelle ISDN Verbindung. "Normales" kabelgebundenes DSL wird an meinem Standort leider immer noch nicht zur Verfügung gestellt, sodaß ich wohl noch längere Zeit mit dieser (technisch aufwendigen) Lösung leben muß. Leider mußte aus diesem Grunde auch der Versuch ein PMR446 Voice-Gateway aufzubauen, vorerst wieder aufgegeben werden. Die Laufzeiten über die SAT Verbindung waren einfach zu lang! Es wurden leider nur Ping Zeiten von 600-900ms erreicht, welches zu erheblichen Timingproblemen mit dem PMR446 Server führte. An einer Problemlösung hierzu wird jedoch gearbeitet.

Blockbild ISDN-Server

Die "totale Automatik": hoko-data Programme

Um eine vollständige Automatisierung zu gewährleisten werden diverse selbstgeschriebene Programme, sowie etliche Batch- und Scriptdateien eingesetzt. Im Durchschnitt läuft das System 4-5 Tage problemlos ohne Sysop bzw. Webmaster Eingriffe. Die längste störungsfreie Laufzeit betrug (August 2005) ca. 3 Wochen, bis ein Gewitter und div. Stromausfälle diesem Zustand ein jähes Ende setzten. Auch 2006 kostete schon einer WebCam, einem Mainboard sowie 2 Funkgeräten und einigen Festplatten das "Leben", sodaß zur Zeit aus Kostengründen wiedermal "improvisiert" und auf "ältere" Ersatzteile zurückgegriffen werden muß. Zum Beispiel ein PentiumIIIMMX auf einem ebenso "historischen" Mainboard 330MHz. "Nuja, Hauptsache es löppert noch (wenn auch nur grade so..) mit Windows XP-Prof. Die folgenden Screenshots zeigen, daß die Rechner doch Einiges zu "schuften" haben. . .

ISDN-Server klicken zum Vergrößern


WC-Server klicken zum Vergrößern


PR-Server klicken zum Vergrößern


Die "totale Kontrolle": Hoko's Notebook

Hoko's Notebook ist die zentrale "Kontrollstelle" für Alles was sich bei hoko-data abspielt. Sowohl via WLAN zuhause als auch von unterwegs via GPRS ist eine Kontrolle und Steuerung aller Server möglich, solange der ISDN-Router noch eine Verbindung zur Vefügung stellt. Auch ist es möglich via SKY DSL, Hauppauge USB DVBT Box und Satellitenschüssel von jedem beliebigen Ort der Welt mit 15MBit Downstream ins Internet zu gehen, Packet über den DNO206 zu machen, den Anrufbeantworter oder das Faxgerät auf dem ISDN Server abzufragen usw. Als Uplinkkanal wird in diesem Fall die GPRS Verbindung des Handys mit ca. 56KBit Upstream genutzt. Innerhalb Deutschlands stehen hier 150MByte völlig ausreichendes Freivolumen zur Verfügung, mit dem alle wichtigen Dinge deutschlandweit auch mobil erledigt werden können.

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